



Ein Thema, das uns nicht nur in Deutschland heute stärker beschäftigt, als je zuvor: Der grassierende Schwund der Artenvielfalt bei den Insekten. Dieser Verlust wirkt sich auf die Ökosysteme insgesamt aus.
Schließlich sind viele Insekten für andere Tiere eine wichtige Nahrungsquelle. So registrieren Fachleute seit einiger Zeit in Deutschlandeinen massiven Schwund an Vögeln. Mitverantwortlich dafür sei das Insektensterben. In der Kritik stehen dabei auch die Auswirkungen urbaner Beleuchtung.
Künstliche Beleuchtung so zu optimieren, dass sie möglich ist, ohne Insekten massiv zu schädigen, steht schon seit langem auf der Agenda unseres Entwicklers Thomas D. Leibe. Sein Ansatz: Insekten mit Beleuchtung abwehren, aber nicht töten. "Wir sind die, die mit den Mücken reden.". Dabei setzt er auf Kommunikation mit den Tieren. Bereits 2017 wurde – von ihm initiiert – ein Gemeinschaftsprojekt mit der TU Dresden aus der Taufe gehoben: Das Projekt TEMPLA – Abwehr der Insekten durch KOMMUNIKATION.
TEMPLA wurde präsentiert auf dem "Future Technologies Science Match" am 26. Januar 2017 Dresden. Initiiert und organisiert wurde diese Veranstaltung vom vom Verlag Der Tagesspiegel. 100 Projekte wurden einem großen Publikum präsentiert. Das Projekt TEMPLA wurde unter die Top Ten gewählt.
Nachfolgend ein kurzer Ausschnitt aus die Vortrag:
Projekt TEMPLA – Die mit den Mücken reden
Licht mit der LED für das Sehen und Erkennen zu erzeugen, ist heute Stand der Technik. Gelingt es, spektral, blendfrei bei vernachlässigbarer Eigenerwärmung des Leuchtmittels und hoch effizient bis in den nicht visuellen Bereich Licht in der Fläche zu generieren, - sind Alleinstellungsmerkmale mit sehr großem Marktpotenzial gegeben. Die P-Lampen-Technologie erfüllt umfassend diese Forderungen, so dass, durch Voruntersuchungen und korrespondierende Studien ermutigt, auch das weltweit bestehende Problem (WHO-Bericht) der Übertragung von Krankheitserregern (Malaria etc.) durch die hierbei mögliche Barrierewirkung stark gemindert werden könnte.